Kategorie: Übung

Katastrophenschutzübung „IKARUS“

Am 14.03.2026 nahmen wir mit unserem ELW, dem LF10 sowie dem SW2000 an der Katastrophenschutzübung „IKARUS“ des Landkreis Fürstenfeldbruck teil. (Link zum Beitrag auf kvf-ffb.de)

Als Leitkopf von Abschnitt 3 „Waldbrandbekämpfung – Wasserversorgung“ legten wir gemeinsam mit der Feuerwehr Gröbenzell eine Schlauchleitung vom Germeringer See den Parsberg hinauf. Wir übernahmen die Förderung des Löschwassers mit der Tragkraftspritze des SW2000 aus dem Germeringer See und stellten eine Verstärkerpumpe auf dem ersten Drittel der Förderstrecke. Im zweiten Drittel übernahm die Feuerwehr Gröbenzell unsere Schlauchleitung an einer weiteren Tragkraftspritze und führte die Wasserversorgung bis zum Brandort weiter. Der ELW übernahm dabei die Kommunikation mit den einzelnen Einheiten sowie mit der Führung, erstellte Lagekarten und protokollierte den Funkverkehr des Einsatzabschnitts für eine lückenlose Abarbeitung der verschiedenen Einsatzaufträge.

Besonders spannend an diesem Übungsszenario war die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren sowie die für uns vollkommen unbekannte Örtlichkeit des Einsatzes.

BRH Rettungshundestaffel und Jugendfeuerwehr üben gemeinsam

„Vermisste“ Partygäste im dunklen Moorenweiser Wald – dieses Szenario war Grundlage einer realitätsnahen Übung, bei der die BRH Rettungshundestaffel Fürstenfeldbruck gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Moorenweis den Ernstfall probte.

Im Fokus stand die Suche von sechs vermissten Personen, die nach einer fiktiven Feier im angrenzenden Wald verschwunden waren. Nach einem kleinen Theorieteil im Feuerwehrhaus, bei welchem beispielsweise der wesentliche Unterschied von Mantrailer-Hunden und Flächenhunden oder auch das Einsatzvorgehen im Ernstfall erklärt wurde. Die Ausbildung zum Rettungshund oder eben auch zum Hundeführer dauert ca. 2 Jahre. Sehr interessant war für die jungen Feuerwehrler auch die Information, dass jeder Hund, egal welche Rasse diese Ausbildung absolvieren kann.

Im Anschluss ging es mit Blaulicht in den nahegelegenen Wald. Während die ausgebildeten Rettungshunde mit ihrer feinen Nase menschlichen Geruch aufnahmen, unterstützten die Jugendlichen die sechs Hundeführer beim Funken mit der Einsatzleitung.

„Gerade in den Wintermonaten zählt jede Stunde, um Personen noch lebend zu finden. Deshalb ist es wichtig, die Abläufe gemeinsam zu trainieren.“ Sowohl die Freiwilligen Feuerwehren, als auch die Hundeführer und Hundeführerinnen des Bundesverbands für Rettungshunde sind ehrenamtlich tätig und freuen sich jederzeit über Interessierte und unterstützenden Zulauf. 

Innerhalb einer Stunde waren alle vermissten Mimen gefunden. Bei der anschließenden Nachbesprechung zeigten sich alle Beteiligten zufrieden und hungrig, sodass auch noch genügend Zeit für angenehme, persönliche Gespräche blieb. Die Jugendfeuerwehr Moorenweis bedankt sich recht herzlich für die spannende Übung und das nette Kennenlernen. Wir hoffen, dass wir diese Zusammenkunft einmal wieder wiederholen können und wenn möglich nicht bei einem realen Einsatz. 

Einsatzübung am 19.05.2023

Am kommenden Freitag, den 19.05.2023 wird die Freiwillige Feuerwehr Moorenweis eine große Einsatzübung im Verbund mit weiteren Feuerwehren und dem BRK zum Thema Brandbekämpfung abhalten. Dazu wird die alte Schule in Moorenweis als fiktives Brandobjekt genutzt um die Brandbekämpfung im inneren eines Gebäudes zu trainieren.

Sie sind herzlich eingeladen, uns an diesem Abend über die Schulter zu schauen und hautnah zu erleben wie die Arbeit der Feuerwehr im Ernstfall abläuft. Beginn der Übung wird gegen 19:30 Uhr sein.